Fluoreszenzangiographie

psifiaki_flouoroaggeiografia

Fluoreszein-Angiographie oder Fluoreszenzangiographie, ist eine Technik zur Untersuchung der Durchblutung der Netzhaut mittels eines Kontrastmittels. Dabei findet eine Injektion von Natrium-Fluoreszein in die systemische Zirkulation statt und dann wird ein Angiogramm durch Fotografieren der Fluoreszenz der Netzhaut, nach Beleuchtung mit blauem Licht bei einer Wellenlänge von 490 Nanometern emittiert, erhalten.

Das Fluoreszein taucht auch nach 12-24 Stunden in den Patienten Urin auf, was zu einer Gelb-grünes Aussehen der Urin führt.

Mit der Fluoreszenzangiographie werden ophthalmologische Erkrankungen wie diabetische Retinopathie, Venenverschlüsse, Netzhaut-Arterienverschlüsse, Ödem der Papille und Tumoren untersucht.

Geräte-Technik

Digitale Funduskamera:

Eine 6 Sekunden Bolus-Injektion von 2-5ml von Natrium-Fluoreszein in der Arm Vene
Eine Reihe von schwarz-weiß oder digitale Fotografien der Netzhaut werden aufgenommen, vor und nach dem Fluoreszein der retinalen Zirkulation (ca. 10 Sekunden nach der Injektion) erreicht hat. Ein Filter wird in der Kamera gestellt, so dass nur die Fluoreszenz-, gelb-grünes Licht (530 nm) aufgezeichnet wird.
Schwarz-Weiß-Fotos geben einen besseren Kontrast als farbige Fotos, da nur eine Farbe durch den Filter übertragen wird.

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Pathologische Befunde

Pathologische Veränderungen sind durch den Nachweis von entweder Hyperfluoreszenz oder hypofluoreszenz anerkannt.

Ursachen der Hyperfluoreszenz:

Undichte Gefäße-Anomalien (z.B. undichte Kapillaren, Aneurysma, Neovaskularisation)
Füllung Mangel
Abnormales Gefäßsystem

Ursachen der Hypofluoreszenzen:

Blockierung Effekt (z.B. durch Blut)
Füllungsdefekt (Kapillare Verstopfung)